|
Umbau Pappmodell zurück |
|
Alles verändert sich ... Seit Monaten pfeifen es die Vögel von den Dächern und an vielen Ecken im Stadtteil wird gemunkelt, "die Hofa wird abgerissen", "die machen dicht", "es wird ein neues Haus gebaut". O.K., ganz so ist es alles nicht, aber ab Sommer bekommt die Honigfabrik ein neues Gesicht. 1,75 Mio. Euro stellt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zur Verfügung, um den Umbau zu ermöglichen. Was wird gemacht? Der Kinderkulturbereich wird dem neuen inhaltlichen Konzept angepasst. Die Räume werden dementsprechend umgestaltet, u. a. entstehen ein eigener kleiner Theatersaal und neue Medienräume. Das Motto im Erdgeschoss lautet: Alles wird neu! Um die Honigfabrik freundlicher und transparenter für die Besucher und Nutzer zu gestalten, wird das bisherige Treppenhaus herausgerissen und durch ein "gläsernes" Treppenhaus vor dem Haus ersetzt. Die Gastronomie zieht gänzlich an die Straßenfront. Vor das Cafe Pause wird eine Art "Wintergarten" zur Straße hin gebaut, Cafe und Kneipe wird zusammengelegt. Die jetzige Kneipe und die WC's werden abgerissen, dadurch entsteht ein größerer und schönerer Veranstaltungssaal. ![]() Der Altenkulturbereich zieht in einen Teil des alten Saals und bekommt somit einen eigenen Raum im Erdgeschoss. Viel Arbeit, Planungen, endlose Sitzungen mit Behörden, Architekten und und und liegen hinter uns und vieles liegt noch vor uns. Ab Juni wird geräumt und nach der WM rollt das schwere Gerät an.10-12 Monate wird dann gebaut. Gleichzeitig verfolgen wir weiter die Pläne für die Errichtung von neuen Künstlerwerkstätten und Ateliers auf dem Gelände der Honigfabrik. Auch wenn hier die Finanzierung ins Stocken geraten ist, werden wir alles daran setzen, unsere Pläne mittelfristig umzusetzen. All das hier Vorgestellte wäre natürlich nicht möglich gewesen ohne die politische, ideelle und praktische Unterstützung vieler Menschen und Institutionen. Wir danken (ohne Gewähr, nicht doch jemanden vergessen zu haben): dem Bezirksamt Harburg, dem Bezirksamtsleiter T. Meinberg, dem Kulturamt Harburg, dem Kulturausschuss der Bezirksver-sammlung Harburg (der einstimmig für den Umbau votierte), dem Sanierungsbeirat Reiherstieg, der Kulturbehörde Hamburg, ASK, den unglaublichen Architekten von ABH, dem Geldgeber BSU und natürlich allen aus der Honigfabrik die seit Monaten planen, zeichnen, streiten, ab und zu die Nerven verlieren und die Ideen mit Leben füllen. Aber bevor alles losgeht, wird im Mai an diversen Wochenenden noch mal "Abschied" vom Alten Haus gefeiert. Achtet auf das Programm! H. Schulz |
| zurück |